Beruhigen und Zahnen

Probleme beim Zahnen

Wichtige Hinweise zum Zahnen ihres Kindes

Wenn ihr Kind zwischen dem 6. und 9. Lebensmonat ist und noch mehr schreit als sonst, kann es sein, dass es seine ersten Zähnchen bekommt. Es ist jedoch von Baby zu Baby unterschiedlich, wann die ersten Zähnchen kommen. Manche werden sogar bereits mit Zähnchen geboren. Die klassischen Anzeichen dafür, dass ihr Kind zu Zahnen beginnt, sind rote Wangen, vermehrter Speichelfluss, häufigeres Aufwachen in der Nacht, Fieber und manchmal auch ein wunder Po. Manche Kinder zeigen auch gar keine Reaktion auf das Zahnen. Wenn ihr Kind jedoch genau diese Anzeichen aufweist, sollten sie vorbereitet sein und Zahngel, Zahnbürsten oder Beißringe zu Hause haben, die durch ihre kühlende Funktion beruhigend wirken und durch ihre strukturierten Oberflächen das Zahnfleisch sanft massieren.

Die Milchzähne ihres Kindes sollten ihm bis zum 5. Lebensjahr erhalten bleiben. Wenn sie sie ordnungsgemäß pflegen, wird ihr Kind keine Probleme mit Zahnschmerzen haben und keine zahnärztliche Behandlung benötigen.

Zeittafel für Babys Zähnchen:

Typisch ist, dass Babys ihre Zähnchen paarweise bekommen. Als erstes kommen die unteren zwei Schneidezähne in der Mitte. Etwa einen Monat später die beiden Oberen in der Mitte. Es kommt aber auch vor, dass zuerst vier untere Zähnchen in der Mitte kommen und zunächst keiner auf dem Oberkiefer. Hier eine allgemeine Zeittafel:

Mit 6 Monaten: die unteren Schneidezähne in der Mitte

Mit 8 Monaten: die oberen Schneidezähne in der Mitte

Mit 10 Monaten: die unteren und oberen seitlichen Schneidezähne

Mit 14 Monaten: die ersten Backenzähne

Mit 18 Monaten:Mit 18 Monaten: die Eckzähne

Die Symptome des Zahnens

Kurz nachdem die ersten Zähnchen durchkommen, können sie möglicherweise die folgenden Symptome bei ihrem Kind erkennen:

Da sich ein Druck im Mund aufbaut wenn sich die ersten Zähnchen ankündigen, versuchen sie dies mit einem Gegendruck zu kompensieren. Deshalb kauen Kinder mit diesen Erscheinungen auf allem herum, was sie in die Finger bekommen.

Vermehrter Speichelfluss und erhöhtes Sabbern ist ebenfalls ein Anzeichen für das Beginnen des Zahnens. Da dies jedoch eine normale Erscheinung bei Babys ist, sollten sie die Entwicklung zunächst nur beobachten.

Ist ihr Kind etwas unruhiger als normalerweise in der Nacht, kann das ebenfalls auf das beginnende Zahnen zurückzuführen sein. Das Durchbrechen des Zahnes durch das Zahnfleisch erfolgt in Stufen und meistens in den Nachtstunden.

Wenn sich ihr Kind ständig am Ohr zieht, kann das ein Anzeichen einer Ohrinfektion aber auch ein Anzeichen für den beginnenden Zahnungsprozeß sein, da der Schmerz oft bis ins Ohr strahlt.

Änderungen beim Essverhalten ihres Kindes. Wenn Kinder lieber wieder aus der Flasche trinken wollen, als gefüttert zu werden, dann weil sich der Löffel unangenehm auf dem wunden Zahnfleisch anfühlt. Es kann aber auch umgekehrt sein, dass die Kinder plötzlich mehr essen, weil sich der Druck beim Kauen gut anfühlt. Kinder die immer noch gestillt werden oder aus der Flasche trinken, mögen plötzlich intensiver saugen, weichen dann aber zurück, weil dieser starke Saugreflex einen unangenehmen Druck auf das Zahnfleisch und den Gehörgang ausübt.

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